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Mandantengewinnung mit Google Ads: vom Klick zur Anfrage

Wie Kanzleien Suchanzeige, Landingpage und Erstkontakt aufeinander abstimmen und die fachliche Qualität eingehender Anfragen beurteilen.

Redaktion Weber MediaCa. 3 Minuten Lesezeit

Mit einem konkreten Anliegen beginnen

Menschen kommen mit unterschiedlichen Erwartungen auf Ihre Website. Eine Empfehlung führt oft zur Kanzleiübersicht, eine Suchanfrage eher zu einer bestimmten Leistung. Beide Einstiege sollten erkennbar zum Anliegen passen.

Nehmen Sie eine Leistung heraus und spielen Sie den Weg selbst durch: Was sieht ein Interessent zuerst? Erkennt er, ob Sie helfen können? Findet er einen zuständigen Ansprechpartner? So werden konkrete Verbesserungen sichtbar, ohne dass eine neue Kampagne gestartet werden muss.

Orientierung vor Überzeugung

Eine Leistungsseite sollte erklären, wen sie anspricht, wobei die Kanzlei unterstützt und wie der erste Kontakt abläuft. Konkrete Informationen sind hilfreicher als allgemeine Versprechen zu Qualität und Vertrauen.

Zeigen Sie die Menschen hinter der Leistung und benennen Sie Grenzen. Wenn ein Anliegen nicht zu Ihrer Kanzlei passt, hilft auch diese Klarheit. Die Seite soll eine informierte Entscheidung erleichtern.

Nur notwendige Angaben abfragen

Für einen ersten Kontakt reichen oft wenige Angaben zum Anliegen und zur Erreichbarkeit. Welche Informationen wirklich gebraucht werden, sollte die Kanzlei selbst festlegen. Sensible Unterlagen gehören nicht ungefragt in ein allgemeines Kontaktformular.

Erklären Sie, was nach dem Absenden passiert. Im Team sollte feststehen, wer antwortet und wie Anfragen bei Abwesenheit übernommen werden. Ein funktionierendes Formular allein ist noch kein funktionierender Anfrageprozess.

Qualität mit der Kanzlei auswerten

Beobachten Sie Besuche, Kontaktversuche und tatsächlich passende Anfragen getrennt. Definieren Sie vorher, was „passend“ bedeutet: etwa Beratungsanlass, Region, Umfang oder verfügbare Kapazität.

Nutzen Sie keine pauschalen Branchenquoten als Erfolgszusage. Für die eigene Verbesserung sind nachvollziehbare Daten und Rückmeldungen aus dem Erstkontakt hilfreicher. Dokumentieren Sie außerdem, welche Kontakte mangels Einwilligung technisch nicht zugeordnet werden können.

Google Ads und Landingpage gemeinsam planen

Ein Beispiel: Eine Anwaltskanzlei möchte Unternehmen bei arbeitsrechtlichen Fragen beraten. Anzeige und Zielseite sollten diese Ausrichtung deutlich machen. Wer stattdessen auf einer allgemeinen Kanzlei-Startseite landet, muss die passende Information erst suchen. Das Beispiel beschreibt eine mögliche Planung, keine erzielte Kampagnenleistung.

Vor dem Start legen wir fest, welche Anfragen zum Angebot passen, wer antwortet und wie Rückmeldungen erfasst werden. Suchbegriffe, Ausschlüsse und Zielseite werden danach gemeinsam weiterentwickelt. Die Zahl der Klicks allein beantwortet nicht, ob die Kanzlei passende Gespräche führt.

  • Beratungsanlass und angesprochene Zielgruppe benennen.
  • Anzeigenversprechen auf der Zielseite konkret einlösen.
  • Einen nachvollziehbaren Kontaktweg anbieten.
  • Passung und Bearbeitung der Anfragen gemeinsam auswerten.

Herausgegeben von Weber Media Consulting GmbH. Für Rückfragen zu diesem Beitrag: Lucas Weber.

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